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DJI Go App für DJI Mavic Pro, DHJ Phantom und DJI Inspire Serie

Diese Anleitung erklärt dir sämtliche Funktionen der leistungsstarken DJI Go App – perfekt für Besitzer der DJI Mavic Pro, DJI Mavic Pro 2, DJI Phantom 4, DJI Phantom 4 Pro oder der DJI Inspire und DJI Inspire 2. Du findest unter anderem Antworten auf Fragen wie:

  • Wie ändere ich die Empfindlichkeit der Joysticks?
  • Wie löse ich Probleme bei Verzögerungen im Live-Feed?
  • Welche Vorteile bieten die Konfigurations-Einstellungen 1, 2 und 3?
  • Was ist die IMU und warum ist es eine wichtige Einstellung?
  • Wie hilft das "EV"-Setting beim Einstellen der Belichtung?
  • Welche Funktion erfüllt die Einstellung "Video Caption"?
  • Warum sollte ich "Enable Hardware Decoding" aktivieren?
  • Welche Vorteile bieten die C1- und C2-Buttons?
  • Wie hilft "Cache Map Data", wenn ich kein Mobilsignal habe?

DJI Go App für DJI Mavic Pro, DHJ Phantom und DJI Inspire Serie
Schaubild 1: Alle Funktionen im Überblick.

Entdecke die Möglichkeiten & werde ein besserer Drohnenpilot

Mit der DJI Go App verbindest du dein Smartphone mit einer Fernbedienung für die DJI Mavic, DJI Phantom oder DJI Inspire Serie und profitierst von umfangreichen Zusatzfunktionen für deine Drohnenflüge.

Wenn die Verbindung zur App hergestellt ist, zeigt der Bildschirm das Bild der Drohnenkamera an. Jetzt kannst du die Kameraeinstellungen anpassen, aufgenommenes Material anschauen, intelligente Flugmodi aktivieren und vieles mehr.

Das folgende Tutorial wurde mit der DJI Phantom 4 erstellt, bei den anderen Drohnen oder einer aktuelleren App-Version kann es leichte Abweichungen geben, die Hauptfunktionen und Bedienkonzepte sind jedoch identisch.

1. Der Status der Drohne

Für die Statusübersicht klickst du oben auf dem Bildschirm auf Ready to Go. Der Status "Normal" bedeutet, dass die Drohne einsatzbereit ist, andernfalls wird dir ein Problem in rot angezeigt

1. Der Status der Drohne
Schaubild 2: Infos zum Status deiner Drohne.

1.1. Den Kompass kalibrieren

Die Kompassfunktion ist für die Orientierung der Drohne sehr wichtig. Wenn du deine Drohne an einem neuen Ort fliegen lässt, solltest du zur Sicherheit immer eine erneute Kalibrierung des Kompass vornehmen!! Der Grund: Der integrierte Kompass reagiert empfindlich auf elektromagnetische Interferenzen und Abweichungen von der letzten Kalibrierung verschlechtern das Flugverhalten.

Klick auf "Calibrate" und folge den Bildschirmanweisungen. Hinweise zur Kalibrierung:

  • Führe die Kalibrierung nicht in der Nähe von Bahnschienen, Metallobjekten und anderen Gegenständen mit starker magnetischer Interferenz durch.
  • Kalibriere den Kompass immer draußen.

1.2. Der Remote Controller Mode

Im Modus 2 steuert der linke Joystick das Steigen und Sinken sowie Drehungen nach links und rechts. Der rechte Joystick dient zum vorwärts und rückwärts Fliegen sowie nach links und rechts fliegen.

Die meisten Drohnenpiloten bevorzugen den Modus 2. Schau dir gegebenenfalls den Mode 1 und 3 an oder konfiguriere die Joystick-Funktion nach eigenen Vorstellungen. Teilweise kommen Linkshänder mit einer alternativen Konfiguration besser zurecht.

1.2. Der Remote Controller Mode
Schaubild 3: Für die Steuerung stehen 3 Modi und ein Custom-Modus zur Auswahl.

2. Einstellungen des Main Controllers

Hier stellst du den Home Point ein, aktivierst mehrere Flugmodi, schaltest den Anfängermodus an und legst Grenzwerte für die maximale Höhe und Distanz fest.

2. Einstellungen des Main Controllers
Schaubild 4: Einstellungen für den Main-Controller.

2.1. Home Point = Ort für die Rückkehr festlegen

Den Home Point kannst du auf zwei Arten festlegen:

  • Der Pfeil-Button legt den aktuellen Standort der Drohne als Home Point fest.
  • Der Button mit dem Männchen speichert den Home Point an der Stelle des Controllers. Damit kommt die Drohne direkt zu dir zurück. Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn sich dein Standort verändert und du zum Beispiel in einem Auto unterwegs bist.

2.2. Multiple Flight Modes = die Flugmodi

  • Positioning Mode (P-Mode): Alle Sensoren der Drohne sind aktiviert, die Drohne fliegt stabil. Es ist der sicherste Modus. Wenn du nicht steuerst, bremst die Drohne automatisch ab und schwebt in ihrer Position.
  • Attitude or ATTI mode (A-MODE): Die Sensoren sind deaktiviert, die Drohne driftet im Wind und behält nur ihre Höhe bei. Zum Abbremsen musst du aktiv gegensteuern. Viele erfahrene Piloten erstellen Videoaufnahmen bevorzugt in diesem Modus, der weichere Bewegungen und Manöver ermöglicht.
  • Sport mode (S-Mode): Im Sportmodus kannst du deine Drohne mit Höchstgeschwindigkeit bewegen, gleichzeitig kann sich diese weiterhin mit GPS-Satelliten verbinden. In diesem Modus ist die Kolliosionsvermeidungs-Technologie deaktiviert!

2.3. Return to Home Altitude

Diese Einstellung legt das Flugverhalten bezüglich der Höhe fest, wenn die Verbindung zum Controller verloren geht. Die Höhe sollte in jedem Fall höher eingestellt sein, als Objekte in der Umgebung. Zur Sicherheit ist eine Höhe von 50 Metern ratsam, so vermeidest du Kollisionen mit Bäumen und Gebäuden.

2.4. Beginner Mode

Dieser Modus hilft Anfängern bei ihren ersten Flugstunden. Viele fortgeschrittene Funktionen sind deaktiviert.

2.5. Max Flight Altitude

Hier legst du maximale Höhe fest. In Deutschland ist in den meisten Fällen 100m die maximale Höhe (ohne Sondergenehmigung). In Ausnahmefällen kann die Höhe jedoch auch niedriger z.B. 50m sein.

2.6. Enable Max Distance

Mit dieser Einstellung definierst du die maximale Entfernung der Drohne zum Controller, die Drohne muss rechtlich immer in Sichtweite bleiben.

2.7. Advanced Settings

Mit diesen Optionen nimmst du Feineinstellungen vor, damit deine Drohne möglichst geschmeidig durch die Luft fliegt.

2.7. Advanced Settings
Schaubild 5: Feineinstellungen vornehmen.

2.7.1. Gain & Expo Tuning

Lege fest, wie schnell Steuerbewegungen in Bewegungen umgesetzt werden. Ein langsamerer Wert hat zur Folge, dass du den Joystick mehr bewegen musst, bevor die Drohne reagiert.

EXP steht für Exponential Curve, die EXP-Werte stellen die Beziehung zwischen ausgeführten Joystick-Bewegungen und dem Feedback der Drohne dar. Die X-Achse definiert, wie sehr der Stick gedrückt werden muss, und die Y-Achse den Betrag, um den die Drohne reagiert.

 

2.7.1. Gain & Expo Tuning
Schaubild 6: EXP-Einstellungen

Sensitivity

Sensitivity definiert die Empfindlichkeit.

  • Attitude: wie schnell soll die Drohne reagieren.
  • Brake:  wie schnell soll die Drohne im GPS-Modus stoppen. Ein kleinerer Wert bedeutet sanfteres Bremsen.
  • Yaw Point End: Das Gierpunkt-Ende gibt die Geschwindigkeit des Gierens an. Ein höherer Wert bedeutet, dass die Drohne schneller giert.

Sensitivity
Schaubild 7: Empfindlichkeit einstellen.

Gain

Gain gibt an, wie die Drohne auf äußere Einflüsse wie Wind reagiert. Veränderungen beeinflussen die Flugdynamik, nur erfahrene Piloten sollten hier Änderungen vornehmen. Falsche Einstellungen können ein instabiles Flugverhalten zur Folge haben.

 

Gain
Schaubild 8: Gain Settings

2.7.2. Sensoren: IMU (Inertial Measurement Unit)

Damit die Drohne automatisch ihre aktuelle Position einhalten kann, gehören ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor, 3-Achsen-Winkelgeschwindigkeitssenoren und baromatischer Höhenmesser zur Ausstattung.

Wichtig: Führe die IMU-Kalibrierung durch, wenn die Drohne driftet, einen Kompass-Fehler anzeigt oder seltsam fliegt!

Stelle für die Kalibrierung sicher, dass die Drohne auf einer ebenen Fläche steht und nicht bewegt wird.

Sensors > Compass: Hier wird der Kompass auf Probleme geprüft, auch die Kalibrierung ist möglich.

2.7.2. Sensoren: IMU (Inertial Measurement Unit)
Schaubild 9: IMU-Sensoren

2.7.3 RC Signal Lost

Wenn die Verbindung zum Controller verloren geht, kann die Drohne:

  • zum Return-to-Home-Punkt zurückkehren,
  • auf der Stelle schweben oder
  • automatisch an der aktuellen Position landen.

Eine Signalunterbrechung kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel wenn das Signal geblockt wird, der Akku des Controllers leer ist oder die Entfernung zur Drohne zu groß ist. Lege daher immer einen sinnvollen Home Point fest.

2.7.4. Smart Return to Home

Die Funktion informiert dich, wenn die Batterie sich ihrem Ende neigt und deine Drohne zurückkehren sollte. Den Status kannst du auf dem Hauptbildschirm ablesen, er wird in grün, gelb und rot angezeigt. Je weiter der Abstand zum Home Point, desto weiter wandert die Anzeige nach links in die gelbe und rote Zone.

Bedenke: Wenn du gegen den Wind fliegst, wird für den Rückweg mehr Energie benötigt!

2.7.5. Front LEDs einschalten

Hier schaltest du die roten Front-LEDs ein, was bei Flügen in schwachem Licht sinnvoll sein kann.

3. Die Visual Navigation Settings

Die Einstellungen in diesem Menü helfen dir dabei, deine Drohne am Himmel zu halten. Du legst fest, welche Sensoren eingeschaltet sind. Zur Sicherheit sollten alle Sensoren eingeschaltet sein.

3. Die Visual Navigation Settings
Schaubild 10: Visual Navigation Settings.

3.1. Enable Visual Sensing System

Hier schaltest du die Sensoren zur Kollisionsvermeidung ein und aus. Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 35 km/h schalten sich diese Sensoren automatisch ab!

3.2. Enable Visual Postioning

Bei Flügen in Gebäuden und schwachem GPS-Signal hilft diese Funktion der Drohne beim stabilen Flug.

3.3. Enable Backward Flying

Im "Active track intelligent mode" kann die Drohne bei Bedarf automatisch rückwärts fliegen, wenn diese Funktion aktiviert ist. Dieser Fall tritt ein, wenn das Objekt seine Richtung umkehrt. Die Funktion sollte zur Sicherheit nur aktiviert sein, wenn Kollisionen ausgeschlossen sind.

Hinweis: Die DJI Phantom 4 Pro und die DJI Mavic Pro 2 hat auch auf der Rückseite Sensoren zur Erkennung von Gegenständen und kann daher sicherer rückwärts fliegen.

3.4. Advanced Vision Sensors

Informiert über den Status der Navigationssensoren, alle sollten "normal" anzeigen.

4. Remote Controller Settings

In diesem Menü nimmst du die Einstellungen für die Fernbedienung vor.

4. Remote Controller Settings
Schaubild 11: Remote Controller Settings in der DJI Go App.

4.1. Gimbal Wheel Speed

Hier stellst du die Empfindlichkeit des physischen Gimbal-Kontroll-Rads oben links an der Fernbedienung ein.

4.2. Remote Controller Calibration

Bei Problemen mit der Fernbedienung kannst du hier eine Kalibrierung vornehmen. Die Drohne muss dafür ausgeschaltet sein.

4.3. Stick Mode

Durch Auswahl von Mode 1, 2, 3 oder des Custom-Modes wählst du aus, wie die Joysticks die Drohne steuern. Mode 2 ist der Standard.

4.4 Button Customization

In diesem Menü kannst du einen Befehl für die Buttons C1 und C2 nach deinem Bedarf auswählen. Praktisch ist zum Beispiel:

  • C1 = Camera Forward Down
  • C2 = Erweiterte Video-Einstellungen

4.4 Button Customization
Schaubild 12: C1 und C2 Button Customization der DJI Go App.

4.5. Linking Remote Controller

Hier erfolgt die  Verbindungsherstellung zwischen Fernbedienung und Drohne. Dies kann nötig sein, wenn du eine neue Fernbedienung verwendest oder die Verbindung unterbrochen wurde.

5. Image Transmission Settings

In diesem Menü nimmst du Einstellungen für die Live-Übertragung vor.

Meistens kann der "Auto modus" beibehalten werden, du kannst die Einstellungen jedoch ändern, wenn die Signalübertragung nicht richtig funktioniert.

  • Select Channel: wähle einen anderen Kanal aus, wenn die Übertragung nicht stabil ist.
  • Transmission Quality: je höher die Qualität, desto geringer ist die Reichweite.

5. Image Transmission Settings
Schaubild 13: Image Transmission Settings.

6. Aircraft Battery

Hier findest du ausführliche Infos zum Akku-Status. Das Menü informiert dich über die Energie pro Ladung, Temperatur und verbleibende Leistung in mAh. Du erfährst, wie häufig der Akku bereits geladen wurde und siehst die bisherige Flugzeit.

Critically low Battery Warning: Wann willst du über einen kritischen Akkuladestand informiert werden? 10% ist eine empfohlene Einstellung.

Low Battery Warning: Wann möchtest du über einen niedrigen Akkuladestand informiert werden? 30% ist eine empfohlene Einstellung.

6. Aircraft Battery
Schaubild 14: Aircraft Battery Status

6.1. Advanced Settings > Time to discharge

Wenn die smarten Akkus nicht genutzt werden, kannst du hier die Zeit zur automatischen Entladung einstellen. Dies soll die Haltbarkeit der Akkus positiv beeinflussen. Eine sinnvolle Einstellung kann 3 Tage sein

7. Gimbal Settings

In diesem Menü stellst du die Gimbalfunktion der Kamera ein.

7. Gimbal Settings
Schaubild 15: Gimbal Einstellungen der Kamera.

7.1. Gimbal Mode

Für den Gimbal-Modus gibt es zwei Einstellungsmöglichkeiten:

  • Follow: Im Folge-Modus bleibt die Kamera stabil und behält den Horizont bei.
  • FPV (First Person View): Diese Funktion ist praktisch, wenn du dich mit der Bewegung der Drohne orientieren möchtest. Wenn sich die Drohne zur Seite neigt, neigt sich die Kamera ebenfalls, auf Veränderungen der Drohnen-Ausrichtung folgt die veränderte Kamerasicht. In diesem Modus hast du das Gefühl zu fliegen. Bei Zentrierung der Kamera ("Centering Camera") bewegt sich die Kamera gerade nach unten oder horizontal in die mittlere Position.

7.2. Fortgeschrittene Einstellungen

In diesem Menü stehen für die Gimbal-Funktion drei Konfigurationen zur Auswahl. Probiere die Einstellungen ausgiebig aus, damit du ein Gefühl für die Bedeutung der Funktionen bekommst. Für viele Piloten eignen sich die drei Einstellungen für schnelle, normale und langsame Bewegungen.

  • Configuration 1: Default-Geschwindigkeit
  • Configuration 2: Schnelle Bewegungen für Fotos, damit die Kamera schnell bewegt werden kann.
  • Configuration 3: Gimbal ist langsam, ideal für „weiche Videoaufnahmen“.

7.2. Fortgeschrittene Einstellungen
Schaubild 16: Fortgeschrittene Gimbal-Einstellungen.

7.3. Enable Upwards Gimbal Tilt Limit

Ist die Funktion aktiviert, kann sich der Kamerawinkel über das Limit von 30° verändern. In der Folge werden die Drohnen-Propeller sichtbar.

7.4. Adjust Gimbal Roll

Hier justierst du die Gimbal-Neigung, wenn etwas nicht passt. Die Funktion kannst du für Anpassungen im Flug nutzen, ohne die Drohne zu Rekalibrierung landen zu müssen.

7.5. Gimbal Auto Calibration

Nutze diese Funktion, wenn der Motor im Dauereinsatz ist oder du andere Probleme feststellst. Die Drohne kann dafür nicht in der Luft sein und muss auf einer geraden Oberfläche stehen. Eine Kalibrierung ist zum Beispiel nach einer längeren Reise mit der Drohne empfohlen.

8. General Settings

Hier geht es um Einstellungen zum Cache, Live-Streaming und weitere Informationen.

8. General Settings
Schaubild 17: Allgemeine Einstellungen

8.1 Enable Hardware Decoding

Aktiviere diese Funktion, wenn die Videoanzeige einfriert oder du andere Probleme bei der Übertragung feststellst. Das Hardware Decoding hilft bei der Dekodierung des Live-Video-Feeds.

8.2. Select Live Broadcast Platform

Über dieses Menü kannst du deine Aufnahmen direkt per Livestream über Plattformen wie Facebook und YouTube teilen.

8.3. Cache Map in Background

Wenn dein Smartphone oder Tablet im Flug nicht mit dem Internet verbunden ist, kannst du mithilfe dieser Funktion das Kartenmaterial von zu Hause per WiFi laden und speichern. Die DJI Go App speichert das Kartenmaterial und zeigt dieses während deiner Flüge an.

8.4. GEO System

Hier findest du nützliche Informationen zu Flugbestimmungen und geltenden Einschränkungen für das Gebiet.

8.5. Video Cache Settings

Einstellungen zum Zwischenspeichern der Fotos und Videos, die App speichert für schnelle Reviews die Fotos und Videos in geringer Auflösung auf dem Smartphone oder Tablet.

8.6. Cache during Video Shooting

Wenn die Übertragung des Live-Feeds zeitversetzt ankommt oder dein Endgerät nicht viel Speicherplatz zur Verfügung hat, kannst du diese Funktion für bessere Resultate ausschalten.

8.7. Largest Video Cache Capacity

Wie viel Speicherplatz kann die App verwenden? Eine mögliche Einstellung ist 2GB. Wenn du viel freien Speicherplatz zur Verfügung hast, kannst du einen höheren Wert festlegen. Bleibt der Haken bei Clear Cache Automatically gesetzt, löscht die App den Speicher automatisch sobald das Limit erreicht ist.

8.8. Flight Log

Hier findest du zahlreiche Infos zu deinen durchgeführten Flügen.

8.9. Other

In diesem Menüpunkt gibst du deiner Drohne einen Namen und findest die Info zur Seriennummer.

9. Die rechte Seite des Bildschirms

  • Gimbal Indikator: Die Gimbal Position informiert dich darüber, wie sehr die Kamera weiter nach oben oder unten zeigen kann.
  • Foto/Video-Wechsel: Wechsel zwischen Foto- und Videomodus.
  • Auslöser: Macht im Kameramodus ein Foto, im Videomodus startet und stoppt die Aufnahme.
  • Play Button: Wiedergabe der Aufnahmen
  • Kameraeinstellungen: Kameraeinstellungen anpassen.
    • Auto Mode: automatische Einstellungen von ISO und Belichtungszeit
    • Manual Mode: für erfahrene Fotografen.
      • ISO: Lichtempfindlichkeit der Kamera.
      • Shutter Speed: Belichtungszeit, kürzer für Sportaufnahmen, länger bei schwachem Licht.
      • Aperture: Blendenöffnung gibt an, wie viel Licht zur Linse durchgelassen wird. Große Öffnung für Portraitaufnahmen mit fokussiertem Vordergrund und unscharfem Hintergrund.
      • EV: zeigt im manuellen Modus die eingestellten Abweichungen vom gemessenen Optimum an und hilft bei der richtigen Einstellung.
  • Video Setting Mode für Videoaufnahmen
    • Video Size: Einstellung der Auflösung und Framerate.
    • Videoformat: legt das verwendete Dateiformat fest.
    • NTSC/PAL: PAL ist in Europa der Standard für Fernsehgeräte.
    • White Balance: der Weißabgleich stellt die realistische Farbwiedergabe sicher.
    • Style: zum Verändern von Schärfe, Kontrast und Farbsättigung.

 

  • Foto-Einstellungen
    • Single Shot macht eine Aufnahme pro Klick auf den Auslöser.
    • HDR (High Dynamic Range): die Kamera macht zwei oder mehr Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung und berechnet eine dynamischere Darstellung.
    • Multiple: macht mehrere Aufnahmen in Folge, ideal um eine spezifische Handlung aufzunehmen.
    • AEB (Automatic Exposure Bracketing): erstellt Aufnahmen mit großer Variation zwischen den hellen und dunklen Bereichen. Die Kamera macht eine Aufnahme mit normaler Belichtung, dann unter- und überbelichtetet. Das Resultat sind 3 RAW-Bilder, die du mit Photoshop zu einem HDR-Foto vereinen kannst.
    • Timed Shot: Aufnahme mit eingestellter Zeitverzögerung, zum Beispiel für ein Selfie.
    • Image Sitze: das Aufnahmeformat, Default ist 4:3.
    • Image Format: Im RAW-Format gehen keine Informationen verloren und der Speicherplatzbedarf ist am größten. Im JPEG-Format werden die Bilder optimal komprimiert.

9. Die rechte Seite des Bildschirms
Schaubild 18: Die rechte Bildschirmseite.

10. Die linke Seite des Hauptbildschirms

  • Auto Start/Landung: Wird der Button gedrückt, startet die Drohne automatisch circa 1,20 Meter in die Luft und schwebt dann in der Position.
  • Return to Home: Die Drohne kehrt automatisch zur eingestellten Home-Position zurück und landet.
  • Intelligene Flugmodi: Hier wählst du aus verschiedenen smarten Fugmodi aus.
    • Active Track: Die Drohne erkennt automatisch Objekte wie Menschen, Autos oder Boote und folgt diesen. In der Folge musst du nur die Kamera steuern, während die Drohne automatisch fliegt.
    • Tap Fly: Du tippst einfach nur auf einen Punkt auf dem Bildschirm und die Drohne fliegt automatisch zum vorgegeben Ziel. Auch hier steuerst du in der Folge nur die Kamera.
    • Point of Interest: Wähle ein Gebäude, Objekt oder einen Ort als POS aus und die Drohne fliegt im Kreis drumherum.
    • Way Points: Lege GPS-Koordinaten fest, die die Drohne automatisch abfliegt.
    • Follow Me Mode: Die Drohne folgt dir automatisch.
    • Home Lock: Die Steuerung agiert fix zum Home Point. Wenn du den Joystick zurückbewegst, fliegt die Drohne automatisch zu dir zurück, unabhängig von der Richtung. Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn du die Drohne aus den Augen verloren hast.
    • Course Lock: Die Drohne fliegt in einer geraden Linie, auch wenn die Nase in eine andere Richtung zeigt. Die Lenkmanöver reagieren relativ zur aktuellen Flugroute. Dieser Modus eignet sich gut zum Abfliegen einer geraden Linie, während du die Kamera steuerst.

10. Die linke Seite des Hauptbildschirms
Schaubild 19: Die linke Bildschirmseite.

11. Kartenansicht

Wenn du auf die kleine Karte klickst, öffnet sich die Kartenansicht im Vollbildmodus.

  • Warning Space Setting: Hier kannst du Warnungen für Objekte wie nahegelegene Flughäfen anzeigen lassen.
  • Center Map: zentriert die Karte.
  • Compass Icon: zeigt die Karte mit Nordausrichtung an.
  • Map Viewing Modes: zur Anzeige der Karte
    • Standard mit Anzeige von Straßennamen usw.
    • Satellite ohne Anzeige von Straßennamen
    • Hybrid zeigt eine Mischung aus Standard und Satellit an.

12. Telemetrie

Die Anzeige erfolgt im linken unteren Bildschirmbereich und informiert über den Flug.

  • D = Distanz der Drohne zum Controllers
  • H = Höhe abhängig vom Startort
  • H.S. = Anzeige der horizontalen Geschwindigkeit
  • V.S. = Anzeige der vertikalen Geschwindigkeit (steigen, sinken)
  • VPS = Distanz zum Boden, gemessen mit Sonar-Sensoren und den kleinen Kameras unter der Drohne. Sehr hilfreiche Info, wenn keine GPS-Verbindung besteht.
  • Kartenansicht = zeigt die Richtung der Drohne im Verhältnis zum Norden an.

12. Telemetrie
Schaubild 20: Anzeige von Telemetriedaten zum Flug.